DER
PARKPLATZ UND DIE HISTORISCHEN KALI-GEBÄUDE
|  | Beschreibung:
> Kameratyp:
TRENDnet TV-IP100-N / LAN > Diese
Webcam hängt in einem Doppelfenster des 'Parkettsaals' - einem
Veranstaltungsraum, in der 1. Etage
des Hauptgebäudes - in etwa 6m Höhe. >
In den Wintermonaten kann die Sicht, durch das Beschlagen der Scheibe
vor der Webcam oder durch die tiefstehende Sonne, etwas eingeschränkt
sein.
Der
Blick
geht nach Süden, über einen Besucherparkplatz, zu den historischen
Kali-Gebäuden. Sie wurden
1895
errichtet und stehen mittlerweile als
Ensemble unter Denkmalschutz - sind sie doch ein augenfälliges Beispiel für die
Industriearchitektur des ausgehenden 19. Jahrhunderts.
Zu
Inspektionszwecken konnte noch, bis zum Jahre
1984, in das 600m tiefe Kalibergwerk eingefahren werden. Heute ist der
Schacht mit Schotter zugeschüttet; die Stollen wurden mit Kalilauge
geflutet. Das
markante Fördergerüst, das sich zwischen Maschinenhaus und 'Salzmühle'
befand, wurde abgebaut. Dieses Schicksal teilten die
elektrisch betriebenen Fördermaschinen von 'Siemens und Halske' zum
Glück nicht. Sie sind daher noch heute im Maschinenhaus vorhanden - ein
technisches Kleinod und begehrtes Fotomotiv.
Im
Vordergrund ist das alte Kesselhaus zu sehen. Rechts daneben, befindet
sich die Abfahrt-Haltestelle des Straßenbahn-Museums. Weiter rechts,
sieht man den
südlichen Teil des Maschinenhauses, dahinter steht die
ehemalige 'Salzmühle' - heute, das höchste Gebäudes des Museumsgeländes.
Bis zum
Jahre 1926 wurden hier die orange/braunen Hartsalzbrocken in mehreren Schritten gemahlen, danach in Säcke gefüllt
und diese schließlich, über eine Rampe vor dem Gebäude, in Eisenbahn-Waggons verladen.
Weiter
im Hintergrund - noch hinter der 'Salzmühle' - befindet sich eine, der
schmucklosen, mehrstöckigen Hallen die man, für die
oberirdische Munitionslagerung im Zweiten
Weltkrieg, um das Jahr 1938 errichtete (der weitaus größte Teil der
Munition wurde jedoch, vor Luftangriffen gesichert, in den unterirdischen Stollen gelagert). Heute
dienen diese
Hallen als Unterstellmöglichkeit u.a. für gummibereifte
Arbeitsfahrzeuge. Auch sind hier viele Ersatzteile für die Bahnen
deponiert.
Ganz
rechts, ist ein kleiner Teil der 2006 errichteten Wagenhalle
sichtbar. Eine hölzerne Palisade trennt den Besucherparkplatz vom
eigentlichen Museumsgelände.
Im Sommer, während der
Besucher-Saison, liefert diese Kamera sehr schöne Bilder vom Fahrbetrieb des
Museums.
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